Detail-Aufnahme von Rasen mit Rotspitzigkeit.
Zurück zur Ratgeber-Übersicht

Rotspitzigkeit

Rotspitzigkeit – auch bekannt unter dem Namen Rotfaden – ist eine Krankheit, die nicht nur auf Sport-, sondern auch auf Hausrasen auftritt. Sie gilt als typische Sommerkrankheit, die sich bei Temperaturen von 16–22 °C und ausreichender Feuchtigkeit rasch ausbreitet. Infektionen treten aber auch im Frühling und bis in den Spätherbst hinein auf.

Das typische Schadbild zeigt strohgelbe Flecken mit einem Durchmesser von bis zu 30 cm. Die Gräser wirken vertrocknet. Ein unverkennbares Symptom ist das rosafarbene Pilzgeflecht, das die Blattspitzen wie Wattebäusche überzieht.

Rotspitzigkeit bekämpfen

In den meisten Fällen reicht eine Düngergabe als Behandlung aus. Entscheidend ist die Wahl eines Mittels mit dem richtigen Stickstoffgehalt, beispielsweise der Ha-Ras Rasendünger. Wenn Sie Symptome von Rotspitzigkeit bemerken, ziehen Sie einfach die nächste geplante Düngergabe vor. Die erkrankten Gräser sterben nicht ab, sondern treiben wieder normal durch, und der Rasen wächst die Krankheit innerhalb weniger Tage aus.

Achten Sie darauf, die Fläche während Trockenperioden ausreichend zu bewässern, da Trockenheit Stress für den Rasen bedeutet. Wässern Sie vorzugsweise am Morgen, damit die Gräser abtrocknen können. Wenn Sie abends wässern, bleiben die Halme über Nacht feucht, was ein ideales Mikroklima für weitere Infektionen schafft.

Mit diesen Massnahmen können Sie in den meisten Fällen auf Pilzbekämpfungsmittel – Fungizide – verzichten.

Rotspitzigkeit vorbeugen

Am besten beugen Sie Rotspitzigkeit vor, indem Sie den Rasen regelmässig vertikutieren. Der ideale Zeitpunkt dafür ist entweder im Frühling (März/April) oder in den Herbstmonaten (September/Oktober).

Rasen richtig düngen! So wird der Rasen richtig gedüngt.