Winterschutz für Rose im Herbst
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Rosen im Winter richtig schützen und abdecken

Rosen sind winterhart. Die empfindliche Veredelungsstelle benötigt dennoch Schutz. So gelingts.

Rosen sind winterhart. Allerdings ist die Veredelungsstelle empfindlich auf Frost. Dies ist der Punkt, wo das Edelreis der jeweiligen Rosensorte auf die Unterlage (Wildrose) gepfropft wurde. Bei Beetrosen liegt die Veredelungsstelle direkt unterhalb des Bodens, bei Rosenbäumchen unmittelbar unter der Rosenkrone. Damit Ihre Rosen gut durch den Winter kommen, zeigen wir Ihnen hier, wie Sie sie vor dem Einwintern richtig abdecken und schützen.

Winterschutz für Beetrosen

So schützen Sie Beetrosen am besten für die kalte Jahreszeit:

  1. Triebe kurz vor dem Einwintern etwa kniehoch zurückschneiden, damit sie unter der Schneelast nicht knicken.
  2. Mit einer komposthaltigen Erde (zum Beispiel Biorga kompostierter Mist) anhäufeln. Dazu verteilen Sie den kompostierten Mist bis zu 10 cm hoch rund um den Stock.
  3. Wenn vorhanden, das Rosenbeet mit Tannenästen abdecken. Das sieht schöner aus als ein kahles Beet und schützt die Triebe vor der Wintersonne. Diese kann zu Frostrissen führen.

Winterschutz für Rosen in Töpfen und Kübeln

Zum Einwintern von Topfrosen gehen Sie gleich vor wie bei Beetrosen. Zusätzlich müssen Sie den Topf vor dem Durchfrieren schützen. Im Fachhandel erhalten Sie Noppenfolie oder Jute, mit der Sie die Gefäße einhüllen können.  Zudem empfehlen wir Ihnen, die Rosentöpfe an einer geschützten Hauswand zu platzieren, wo sie nicht dem Wind ausgesetzt sind.

Wichtig: Stellen Sie die Töpfe keinesfalls in den Keller. Dort ist es den Rosen im Winter viel zu warm.

Winterschutz für Rosenbäumchen

Rosenbäumchen sind der Kälte besonders ausgesetzt. Die Krone mit der Veredelungsstelle muss zum Überwintern deshalb richtig geschützt werden. So gehen Sie dazu vor:

  1. Triebe etwa um die Hälfte zurückschneiden.
  2. Ganze Krone mit einem Vlies einpacken und gut festbinden, damit das Vlies auch einem Sturm standhält und das Bäumchen keinen Schaden nimmt.
  3. Bei jungen Rosenbäumchen den Stamm mit einem Juteband einbinden, um ihn vor Frostrissen zu schützten. Jutebänder erhalten Sie im Fachhandel.
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Winterschutz entfernen

Als Faustregel gilt: Sobald im Frühjahr die Forsythien blühen, können Sie den Winterschutz entfernen. Beim Rosenbäumchen nehmen Sie Vlies und Jute ab. Bei Beet- und Topfrosen räumen Sie kurz vor dem Austrieb die Tannenäste weg und tragen die Erde rund um die Triebe wieder ab. Die Komposterde können Sie ganz normal in Beet verteilen.

Tipp: Arbeiten Sie dabei auch gleich die nötige Menge Rosendünger ein. So erledigen Sie alles in einem Arbeitsgang.

Unser Tipp zum Schluss

Um die Rosen vor dem Winter zu stärken, verabreichen Sie ihnen im Herbst einen Herbstdünger. Dieser enthält Phosphor und Kalium, aber keinen Stickstoff. Phosphor kräftigt die Wurzeln, und Kalium stärkt das Holz. So sind die Triebe winterhärter und weniger anfällig auf Frost.

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