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Gartenboden richtig vorbereiten

Mit einer guten Bodenvorbereitung legen Sie die Basis, damit sich die Pflanzenwurzeln gut entwickeln können. Bereiten Sie den Boden deshalb vor jedem Anpflanzen sorgfältig vor. So bilden Sie die Grundlage für erfolgreiches Gärtnern.

Gartenboden vorbereiten: Das ist im Herbst zu tun

Früher wurde der Gartenboden im Herbst mit einem Spaten umgegraben, sodass sich Wasser in der Erdscholle sammelte und gefror. Dadurch entstand eine feine Krümelerde. Heute können Sie dasselbe Prinzip mit einer Grabgabel anwenden: Stechen Sie die Gabel im Abstand von ca. 10 cm reihenweise ein. Drücken Sie dabei einmal vor und einmal zurück, sodass der Boden gelockert wird. Wie beim Vorgehen mit dem Spaten dringt auch hier das Wasser in den Erdboden ein, gefriert und führt zu einer krümeligen Erde.

Diese Vorbereitung ist wichtig, um Staunässe zu vermeiden. Durch den gelockerten Erdboden kann das Wasser abziehen, und Sie verhindern Wurzelfäulnis, da die Pflanzenwurzeln nicht in der Nässe stehen.

Gartenboden vorbereiten: die Arbeiten im Frühjahr

Im Frühling lockern Sie die Erde mit einem Kräuel und ziehen sie eben. Danach aktivieren Sie den Boden mit einem Bodenverbesserer oder mit kompostiertem Mist. Versorgen Sie den Gartenboden mit den nötigen Nährstoffen, z. B. mit Biorga Gartendünger oder Gartensegen.

Tipp: Eine Nährstoffanalyse gibt Auskunft, ob Ihre Pflanzen mit sämtlichen wichtigen Nährstoffen ausreichend versorgt sind. Wir empfehlen Ihnen, alle 5–10 Jahre eine Analyse durchzuführen.