Rasen vor moderner Architektur.
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Die Grundlagen der Rasenpflege: Das Wichtigste auf einen Blick

Was Sie zum Düngen, Mähen, Vertikutieren, Nachsäen und Bewässern Ihres Rasens wissen müssen.

In diesem Beitrag wollen wir Ihnen keine Details zu einzelnen Rasenthemen vermitteln, sondern Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Grundlagen und Prinzipien in der Rasenpflege verschaffen. Weiterführendes Wissen und Anleitungen zum richtigen Düngen, Mähen, Wässern etc. finden Sie in den verlinkten Beiträgen.

Grundsätzliches zum Düngen

Rasengräser sind äusserst hungrig. Nur wenn sie genügend Nährstoffe aufnehmen können, bleiben sie grün und wachsen gut. Auch eine dichte Grasnarbe weist auf eine gut ernährte Rasenfläche hin. Eine gelbliche Rasenfläche hingegen ist häufig ein Anzeichen dafür, dass die Gräser unter Nährstoffmangel leiden.

Düngen Sie den Rasen im Frühling mit einem Startdünger wie z. B. Geistlich Turbo Rasendünger. Damit wecken Sie die Gräser aus dem Winterschlaf, und sie kommen ins Wachstum. Zum Nachdüngen verwenden Sie Rasen-Tardit, Ha-Ras Rasendünger oder den biologischen Biorganic Rasendünger.

Den Dünger können Sie je nach Grösse des Areals sowohl von Hand als auch mit einem Düngerstreuer ausbringen.

Rasenpflege im Frühjahr

Sobald im Frühjahr die ersten warmen Sonnenstrahlen die Pflanzen zum Leben erwecken, beginnt die …

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Rasenmähen: Die Basics

Das Mähen ist eine der wichtigsten Massnahmen in der Rasenpflege. Ein regelmässiger Rasenschnitt fördert das Wachstum und die Verzweigung der Rasengräser. Achten Sie darauf, dass die Messer des Rasenmähers gut geschliffen sind, denn nur scharfe Klingen schneiden die Gräser auch wirklich ab. Sind sie stumpf, wird der Rasen eher abgeschlagen.

Zentral ist auch die Schnitthöhe. Mähen Sie einen Hausrasen grundsätzlich nicht tiefer als auf 4 cm. In den heissen Sommermonaten lassen Sie den Rasen etwas höher stehen (5 cm). Auch schattige Bereiche lassen Sie etwas höher, oder Sie mähen dort nur jedes zweite Mal.

Als Faustregel wird pro Mähdurchgang maximal 1/3 der Grashöhe eingekürzt. Schneiden Sie mehr weg, ist die Belastung für den Rasen zu hoch. Als Folge davon kann er gelb werden.

Detail-Aufnahme von Moos und weiterem Unkraut im Rasen

Weg mit Moos im Rasen

Setzt sich Moos einmal fest, breitet es sich teppichartig aus. Der beste Schutz sind dichte, …

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Vertikutieren: Das müssen Sie wissen

Beim Vertikutieren entfernen Sie den Rasenfilz. Dieser besteht aus abgestorbenen Pflanzenteilen oder Schnittgut. Mit der Zeit bildet sich zwischen der Bodenoberfläche und den Rasenwurzeln eine Filzschicht. Dadurch gelangen Nährstoffe, Wasser und Luft weniger gut zu den Wurzeln. Deshalb müssen Sie diese Schicht regelmässig mit einem Vertikutiergerät entfernen; entweder im Frühling oder im Herbst. Wenn Sie kein eigenes Gerät besitzen, können Sie eines im Fachhandel ausleihen.

Das Vertikutieren ist für den Rasen immer eine Belastung. Deshalb ist es wichtig, anschliessend zu düngen, damit sich die Gräser rasch erholen und wieder eine dichte Grasnarbe bilden.

Vertikutierer auf dem Rasen vor dem Hauert-Büro in Grossaffoltern. Foto wird auf der Packung von Reno-Mix verwendet.

Rasenfilz? ... Rasen vertikutieren!

Mit dem Vertikutieren wird die Schicht aus Rasenfilz entfernt, die sich zwischen Gras und Boden aus …

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Das Wichtigste zum Nachsäen

Eine Nachsaat ist nötig, wenn die Rasenfläche Löcher oder kahle Stellen aufweist. Sie erfolgt am besten im Frühling oder im Herbst. In der Sommerhitze trocknen die Samen zu schnell aus.

Zum Nachsäen verteilen Sie in den Löchern etwas Rasenerde, damit ein feines Saatbeet entsteht, und streuen zusätzlich die angegebene Menge Ha-Ras Saat- und Herbstdünger aus. Dieser versorgt später die jungen Rasenkeimlinge mit Nährstoffen. Danach verteilen Sie die Rasensamen. Achten Sie darauf, dass Sie eine spezielle Nachsaatmischung verwenden. Die Samen brauchen guten Bodenkontakt. Drücken Sie sie deshalb leicht an. Anschliessend halten Sie die Fläche während rund 14 Tagen feucht. Trocknen die Samen einmal aus, unterbricht das die Keimung. 

Löcher im Rasen nachsäen

Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie kahle Stellen im Rasen schnell und einfach ausbessern.

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Unkräuter, Ungräser und Moos

Ausreichend konkurrenzfähige Rasengräser bilden eine dichte Grasnarbe, die Unkräutern​​​​​​​ und Moos keine Chance lässt, denn diese siedeln sich stets in Löchern oder kahlen Stellen an. Unkräuter und Moos sind deshalb immer auch ein Anzeichen für eine unzureichende Nährstoffversorgung. Eine dichte Grasnarbe erreichen Sie, indem Sie den Rasen bedarfsgerecht düngen.

Die häufigsten Rasenkrankheiten und Rasenprobleme

Gewisse Rasenkrankheiten und Rasenprobleme treten immer wieder auf. Hier erfahren Sie, wie Sie einen …

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Richtig bewässern: die Grundlagen

Wässern Sie den Rasen grundsätzlich nur, wenn es notwendig ist, d. h. wenn der Welkepunkt erreicht ist. Das erkennen Sie daran, dass sich die Rasengräser nach dem Betreten nicht mehr aufrichten.

Eine Rasenfläche benötigt rund 20 Liter Wasser pro m2. Wässern Sie lieber weniger oft, dafür in ausreichender Menge, damit das Wasser bis in den Wurzelbereich der Gräser vordringen kann. Gut ernährte Rasengräser wurzeln etwa 10–15 cm tief. Wenn Sie häufig, aber in geringen Gaben bewässern, wurzelt der Rasen nicht in die Tiefe, sondern bildet Wurzeln nahe an der Bodenoberfläche aus. Als Folge davon leidet er schneller unter Trockenheit und muss umso öfter bewässert werden.

Rasen vor dem Hauert-Büro in Grossaffoltern wird mit Viereckregner bewässert. Schärfe auf Wasserfäden und Rasen im Vordergrund, viel Unschärfe.

Rasen richtig bewässern

In den trockenen Sommermonaten ist die Feuchtigkeit der limitierende Faktor für das Wachstum des …

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Mit diesen Faustregeln kennen Sie die wichtigsten Grundlagen der Rasenpflege. Weiterführenden Informationen und Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu jedem dieser Themen finden Sie im Ratgeber. Damit auch Sie sich an einem dichten, sattgrünen Rasen erfreuen können.